Steckbrief des Autors 

Ein Mann für (fast) alle Jahreszeiten, vielseitig tätig gewesen und doch mit einem Hang zur Lehre und Ausbildung. Bewandert in den Welten Staat –Politik – Wirtschaft. Das Motto nach der Emeritierung: besser aktiv als in Verwaltungsräten zum Zuschauen reduziert zu werden. Verheiratet, drei Kinder und sieben Enkelinnen und Enkel. Hat sich früher nach dem ausgeübten Beruf definiert, was alles zusammengenommen ein buntes Feld ergibt.

Bisher erschienene Bücher

Spannungsfeld Gesundheit, Gesellschaft & PolitikSachbuch Verlag

Wirtschaft und Politik im Widerstreit, Aachen 2006
Unser aller Sonderfall. In die Zukunft geschriebener Entwurf zu Lage der Schweiz. 2. aktualisierte –Auflage 2014
Zukunft Bahn? Die Schiene im Spannungsfeld von Gesellschaft und Wirtschaft. Luzern 2009
Standortbestimmung. Arbeitsleben zwischen Karriere und Erfüllung. Bern/Frankfurt 2001.

Kaffeeklatsch oder Kreuzverhör

Woher nehmen Sie Ihre Motivation zum Schreiben? Was treibt Sie an?

Reden und Schreiben gehörten zusammen mit Telefonieren zum ABC der Führungstätigkeiten. Und auch die universitären Beschäftigung wurde nach dem Motto „publish or perish“ beurteilt. Nachdem ich zu Beginn dieses Jahrhunderts schwer erkrankte, wurde das Schreiben zu dominierenden Tätigkeit, weil mehr als das kaum noch drin liegt.

Wie entstehen die Ideen zu Ihren Büchern?

Die Ideen stammen samt und sonders aus dem jeweiligen Umfeld. Als ich z. B. in den Verkehr wechselte, habe ich begonnen, über den Verkehr zu schreiben. Im gleichen Sinne wurde später das Inselspital zur Fundgrube und Beobachtungsfeld, das zum Schreiben animierte.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen Ihren bereits erschienenen und folgenden Büchern?

Es gibt vor allem Unterschiede, was aus der Verschiedenheit der Themen zu erklären ist. Eine, die anthropologische Komponente zieht sich indessen durch. Danach entsteht Gesellschaft durch Gegenseitigkeit: Ich leiste etwas, weil ich weiß, dass andere mich entsprechend entschädigen.

In welchem ​​Genre sind Sie zu Hause?

Natürlich im sachlichen Schreibstil, der immer mehr ästhetisch angereichert wird.

Wann können Sie am besten schreiben?

fast zu jeder Zeit

Warum sollten die Leser ausgerechnet Ihr Buch lesen?

Weil sie damit auseinandersetzen sollen, wie es um die Zusammenhänge zwischen Krankheit/Gesundheit, Gesellschaft und Politik bestellt ist. So etwas in dieser Form gibt es nicht.

Was sind Ihre Lieblingsbücher? Was mögen Sie absolut gar nicht?

Claude Lévi-Strauss, Traurige Tropen – David Landes, The Wealth and Poverty of Nations (ist auch auf Deutsch vorhanden – dann aber Andrea Camilleri mit seinen Krimis und historischen Romanen

Was war Ihr lustigster Fehler in Ihren Büchern?

Ich bin mir nicht bewusst, dass es zu einem lustigen Fehler gekommen ist, könnte mich dafür aber nicht verbürgen.

Ihr Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit

“Am Anfang kann man nicht wenig genug machen …” ein Trostspruch beim Jassen

Ihre Chance! Was wollten Sie dem Leser schon immer mal mitteilen?

Ich will nicht beschreiben, was man verspürt, wenn man auf den Operationsschragen gelegt oder geschoben wird, aber mitgeben, zu überlegen, wie müsste mein Leben aussehen, damit ich soweit wie möglich von Krankheiten verschont bleibe.