Steckbrief des Autors 334D5809

Name: Cindy Blum
Geburtstag: 06.08.1986 in Wolfach (Schwarzwald)
Nationalität: deutsch-französisch
Beruf: freie Autorin, Lehrerin (Deutsch/kath. Religion am Gymnasium)

Bisher erschienene Bücher
  • La Rue du Chat: Romantische Katzen-Memoiren aus der Stadt der Liebe” – Roman Verlag
  • BLUM, Cindy: Gefährten des Schicksals – Jugend Fantasy Roman. Essencia Verlag (2009)
  • BLUM, Cindy: MEIN MEER. Eine Geschichte mit Musik. e-motion.music (2011)
  • BLUM, Cindy: Pforten des Schicksals – Jugend Fantasy Roman. Essencia Verlag (2012)
  • BLUM, Cindy: … Und sie war in aller Munde, Wolfachs Flößer-Reichtums-Kunde… Auf der Kinzig von Wolfach nach Willstätt. In: Unsichtbarer Kreis. Das Ortenau-Lesebuch. Drey Verlag (2013)
  • BLUM, Cindy: „… und du singst ewig, MEIN WALD“. Ein Märchen mit Musik. e-motion.music (2013)
Kaffeeklatsch oder Kreuzverhör

Woher nehmen Sie Ihre Motivation zum Schreiben? Was treibt Sie an?

Seit der Grundschule ist das Schreiben für mich eine wichtige Quelle, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. In schwierigen Zeiten meines Lebens fing es mich auf und gab mir Halt und es wurde mit der Zeit, zusammen mit der Musik, ein extrem wichtiger Teil meines Lebens, den ich nicht mehr missen möchte.

Wie entstehen die Ideen zu Ihren Büchern?

Das ist unterschiedlich. In die letzten Werke arbeitete ich jedoch sehr viel von dem ein, was ich selbst erlebt und erfahren habe. Meine Liebe zur Natur spielt dabei sicherlich eine ganz entscheidende Rolle.

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zwischen Ihren bereits erschienenen und folgenden Büchern?

Meine früheren Werke in Kinder- und Jugendtagen (veröffentlichte und unveröffentlichte) waren vorwiegend Fantasy- und Jugendromane oder Krimis. Doch seitdem habe ich mich mit meinen letzten beiden Buch+CD-Projekten „MEIN MEER“ und „… und du singst ewig, MEIN WALD“ in eine andere Richtung weiterentwickelt, indem ich angefangen habe, Dinge zu verarbeiten, die ich selbst erlebt oder zu denen ich einen besonderen Bezug habe. Wie auch in Bezug auf das Schreiben habe ich mich mit meiner Musik (Gitarre und Gesang) vollkommen autodidaktisch entwickelt und die Verbindung dieser beiden Dinge, Schreiben und Singen, hatte und hat einen besonderen Reiz für mich, um dem Leser über die Musik zu ermöglichen, noch tiefer in die Geschichte einzutauchen. Außerdem schreibe ich in den letzten Jahren weniger dicke Romane als vielmehr kürzere Geschichten, oftmals mit märchenhaften Zügen. Meine Leser sollen sich damit eine kurze Auszeit gönnen und nach der Lektüre mit einem guten Gefühl und einem Lächeln auf den Lippen zurück in ihren Alltag stürzen.

Wann können Sie am besten schreiben?

Das ist unterschiedlich. Entscheidend ist, dass ich Gewissheit darüber habe, dass ich solange schreiben kann, wie ich will, wenn ich mich an den Schreibtisch setze. Es kam auch schon vor, dass ich so sehr im Bann meiner Erzählung gefangen war, dass ich ganze Tage und Nächte durch geschrieben habe. Wenn mir z. B. ein Termin um die Mittagszeit ein Schreiblimit setzt, dann arbeite ich nur ungern, weil immer die Gefahr besteht, dass ich in einer kreativen Schreibphase trotz allem abbrechen muss.

Warum sollten die Leser ausgerechnet Ihr Buch lesen?

Wer nach kleinen, heiteren und märchenhaften Geschichten sucht und zum Schmunzeln gebracht werden will, zudem noch gerne Katzen mag und vom mediterranen, französischen Flair einen Hauch von Urlaubsstimmung zu sich nach Hause holen möchte – dem werden meine Geschichten sicherlich ein gutes Gefühl geben können.

Was sind Ihre Lieblingsbücher? Was mögen Sie absolut gar nicht?

Zur Zeit habe ich kein bestimmtes Lieblingsbuch. „Der alte Mann und das Meer“ von Hemingway ist für mich aber ein ewiger Favorit. Was ich nicht so gerne mag, sind dicke, endlos verschachtelte Wälzer, die man keine Woche mal zur Seite legen kann, ohne gleich den roten Faden zu verlieren …

Mit welchem ​​Ihrer Protagonisten würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken gehen?

Was die Vierbeiner betrifft: Da ich einige von ihnen bei mir zu Hause habe, ergibt sich das von selbst …

Was war Ihr lustigster Fehler in Ihren Büchern?

In MEIN MEER ist in der 1. Auflage von dem Wind „Mistral“ die Rede. Nachdem jedoch eine Leserin aus dem südfranzösischen Raum ihre Heimat in meinen Beschreibungen des Hafenstädtchens wiedererkannte (obgleich keinerlei Namen erwähnt wurden), machte sie mich in einem Leserbrief darauf aufmerksam, dass es sich bei jenem Wind, den ich in meiner Geschichte beschreibe, nicht um den „Mistral“, sondern den „Tramontane“ handelt. In der 2. Auflage habe ich mich dann dazu entschieden, den Namen des Windes zu ändern.

Ihr Lieblingsspruch / Motto / Lebensweisheit

Es gibt in der südfranzösischen Camargue ein Kreuz, welches in der Mitte mit einem Herz und unten mit einem Anker versehen ist. Die Bedeutung: Herz (Liebe), Kreuz (Glaube), Anker (Hoffnung)
Dieses Kreuz ist für mich ein wichtiges Lebenssymbol geworden

Ihre Chance! Was wollten Sie dem Leser schon immer mal mitteilen?

Wenn Sie den Drang verspüren zu schreiben, aber nicht wissen, wie Sie anfangen sollen oder Angst davor haben, ihre Ideen und Ihr Schreibstil könnten nicht gut genug sein, dann fangen Sie trotzdem an. Nehmen Sie jetzt sofort den Stift in die Hand, sonst wird das nie was werden. Auch in Sachen Kreativität muss man sich manchmal einfach überwinden! Und ganz am Anfang stehen keine potenziellen Leser sondern nur Sie selbst und Ihr Wunsch, etwas zu Papier zu bringen – und das gute Gefühl eines kreativen Schreibflusses (seien Sie gewiss, der wird irgendwann kommen) ist der beste Lohn, den man sich denken kann!

LaRueduChat (1)

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